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Planetarium Lichtenstein - das digitale Sternentheater  


   was ist ein planetarium?    


Als Allererstes muß man ein Planetarium von einer Sternwarte unterscheiden. Ein Planetarium ist kein Ort, von dem aus der Sternenhimmel durch ein Teleskop betrachtet werden kann. Dies ist nur bei einer Sternwarte der Fall, hier kann man die realen Himmelsobjekte beobachten. Ein Planetarium erzeugt einen simulierten Sternenhimmel.

 *Als Planetarium (griech.-lat. Planetenmaschine) wird  ursprünglich ein Gerät zur Veranschaulichung des Planetenlaufs bezeichnet.  Vor dem 19. Jahrhundert verstanden die Menschen darunter einen kleinen mechanischen Apparat. Heute versteht man unter dem modernen Planetarium ein Gebäude mit einer halbkugelförmigen Kuppel, auf deren Innenfläche Bilder des Sternenhimmels von einem speziellen Projektor erzeugt werden. Diese Art Planetarium bezeichnet man als Projektionsplanetarium, so auch der Minikosmos in Lichtenstein. Zu den wesentlichen Merkmalen gehört, dass der Projektor die Tages- und Jahresbewegungen zu einer beliebigen Zeit und für einen beliebigen geographischen Ort darstellen kann. Als Erfinder des modernen Projektionsplanetariums gilt der Physiker Walther Bauersfeld, der es 1919 im Auftrag von Carl Zeiss Jena entwickelte und baute.

In Europa sind zurzeit über 450 Planetarien gelistet. Innerhalb der Bundesrepublik Deutschland gibt es 99 Planetarien, die nach Ihrer Größe geordnet sind.

 - 9 Großplanetarien
 - 11 Mittelplanetarien
 - 69 Kleinplanetarien
 - 5 mobile (Zelt-)Planetarien und
 - 6 geschlossene Planetarien.


Neben den stationären Planetarien mit ihren großen Apparaten und entsprechend großen und massiven Kuppeln gibt es auch eine Reihe von mobilen Planetarien. Es besteht meistens aus einem mehr oder weniger handlichen Projektionsapparat und einer aufblasbaren Kuppel. Es kommen Kuppelgrößen von etwa 2,5 bis 7 Metern Durchmesser zum Einsatz.

Ähnlich wie im Kino nimmt der Besucher dabei auf einem Sitz im Kuppelinnenraum des Planetariums Platz. Um eine gute und ergonomische Rundumsicht auf den künstlichen Sternenhimmel an der Kuppel zu gewährleisten, sind die Sitze darunter oft drehbar angeordnet. Die klassische Sitzanordnung besteht aus konzentrischen Sitzreihen rund um den zentralen Sternenprojektor. Bei neueren Bauten wird immer öfter auch eine dem Kino ähnelnde, unidirektionale Sitzordnung installiert.

Quellenangabe:
* Auszüge teilweise von
http://de.wikipedia.org/wiki/Planetarium